Haus zur Wildnis - Tierfreigelände Nationalpark Bayerischer Wald
Im Bereich des Besucherzentrums "Haus zur Wildnis" mit
Tierfreigelände kann man gut und gerne einen halben Tag oder mehr Zeit
verbringen.
Ein bequemer, zweieinhalb
Kilometer langer Rundweg führt durch das großzügig angelegte Tier-Freigelände.
Mit der Präsentation von Wildpferden und Urrindern in dem 15 Hektar großen
Landschaftsgehege am Hochfeld öffnet sich gleichsam ein „Fenster in die
Vergangenheit“, handelt es sich doch um Tierarten, die während des Eiszeitalters
auf ihren saisonalen Wanderungen auch die Landschaft des Inneren Bayerischen
Waldes durchstreift haben dürften.
Artenreiche Tierwelt im Tiergehege - Tiere beobachten
Wölfe, Luchs und Braunbären haben noch bis vor etwa 150 Jahren
die weitläufigen Wälder am Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen durchstreift.
Die im Juli im Gehege eingezogene Wolfsfamilie passt wie keine andere Tierart
als Symbol und Ikone der Wildnis zu einem „Haus zur Wildnis“.
Nach dem
Wolfsgehege erreicht man auf einer Bergkuppe das Haus zur Wildnis. Mit
weitausragenden Schleppdächern, die sich aus dem Boden entwickeln, und mit hoher
Glasfassade stellt es für den Architekten ein überdachtes Stück Landschaft auf
einer Bergkuppe dar.
Im Inneren des Hauses, für das wir das Motto „Haus
zur Wildnis – entdecke deine Fantasie“ gewählt haben, fällt die Orientierung
dank der übersichtlichen Architektur und der Anordnung der Räume leicht. Sehr
angenehm und attraktiv öffnet sich das Haus mit seiner großen Fassade Richtung
Osten und lässt bei richtigem Licht den alten Wald draußen fast wie ein
surreales Gemälde wirken.
Schauen Sie rein, es lohnt sich bei jedem
Wetter.
