Besucherbergwerk Kropfmühl
Ein bisschen Zeit sollten Sie schon mitbringen, wenn Sie einen Ausflug zum Besucherbergwerk Kropfmühl unternehmen. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken. Alte, nostalgische Maschinen, einen Videofilm, glitzernde Mineralien - ein lebendiges Bergwerk.
Im Juli 1983 machte die Graphitbergwerk Kropfmühl AG einen Teil des über 60 Kilometer
langen unterirdischen Grubengebäudes für Besucher zugänglich. Fast
das gesamte Erdgeschoss des neuen Verwaltungsgebäudes wurde als Museum mit Cafeteria
umgestaltet. Im Juli 1984 wurde dann der ca. 4 km lange Geo-Pfad eröffnet. Ein
Lehrpfad mit Informationstafeln zur Geologie, zum Bergbau, zur Vegetation und
zur Landschaftskunde.
Das
Museum:
Das Museumserlebnis beginnt bereits im Aussenbereich. Über
Schautafeln wird Ihnen hier die Funktion von Förderturm, Schachtgebäude,
Bergehalde und Co. erläutert.
Drinnen dann klärt Sie
ein Videofilm über Vorkommen, Abbau, Aufbereitung und Anwendung des Graphits
auf. Ein architektonisches Meisterwerk stellt das Betriebsgebäude dar. Angelegt
als Überbauung alter Betriebsgebäude erlaubt es Ihnen im Museumsbereich einen
Einblick in die Geschichte des Graphit-Bergbaus. Unverrückt an ihrem
ursprünglichen Standort stehen die alten Maschinen des Bergbaus, insbesondere
die noch funktionsfähige Fördermaschine von 1916, ein Notstromaggregat von 1943
konstruiert aus einem ehemaligen U-Boot-Motor und zahlreiche
Kolben-Kompressoren. Zusätzlich zur alten Technik der Bergleute werden hier auch
die damaligen Werkzeuge der Bergleute ausgestellt. Abrundend gibt es noch
seltene Mineralien aus Kropfmühl und natürlich zahlreiche Fertigprodukte aus
Graphit zu sehen.
In das Museum
integriert ist die elektrische Schaltzentrale. Das Graphitwerk betreibt zwei
Wasserkraftwerke und speist über die Zentrale Strom ein.
Wie ein
Bergmann
Ausgerüstet wie ein
echter Bergmann mit Helm und Kittel treten Sie Ihre außergewöhnliche Reise in
die faszinierende Welt des Bergbaus an. Festes Schuhwerk wird
empfohlen.
Linktipp: www.gk-graphite.com
